
Rosen in einer Vase - 1914 - Auguste Renoir
Dieses Gemälde gehört zu den letzten Jahren der Laufbahn von Auguste Renoir, der damals in Cagnes-sur-Mer auf seinem Anwesen Les Collettes lebte. Trotz schwerer rheumatoider Arthritis malte der Künstler unermüdlich weiter, manchmal mit dem an seine gelähmte Hand gebundenen Pinsel. Florale Stillleben waren für ihn eine wesentliche Übung, wie er seinem Sohn Jean Renoir erklärte: Rosen zu malen erlaubte ihm, die chromatische Kühnheit weiter zu treiben, ohne sich um das Modell sorgen zu müssen. Diese späte Periode, geprägt von einer Explosion flammender Rot- und Orangetöne, wird junge Maler wie Henri Matisse und Pierre Bonnard, die ihn als Meister betrachteten, nachhaltig beeinflussen.
Der Strauß quillt großzügig aus einer kleinen Vase mit blauen und ockerfarbenen Mustern hervor, die auf einem hellen Tisch steht. Die Rosen, in einer Palette von zartem Rosa über strahlendes Gelb bis zu tiefem Rot ausgeführt, scheinen in einer Explosion von Materie ineinander zu verschmelzen. Der orangerote Hintergrund, kühn und vibrierend, lässt die Blumen förmlich nach vorne treten und schafft zugleich eine chromatische Einheit von großer Intensität. Der Pinselstrich ist frei, fleischig, beinahe fiebrig und gibt jedes Bemühen um botanische Präzision zugunsten einer reinen Empfindung von Farbe und Licht auf. Diese malerische Freiheit, in der die Materie über die Zeichnung triumphiert, zeugt von der ergreifenden Modernität des späten Renoir, weit entfernt vom Impressionismus seiner Anfänge.
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Dieses Gemälde gehört zu den letzten Jahren der Laufbahn von Auguste Renoir, der damals in Cagnes-sur-Mer auf seinem Anwesen Les Collettes lebte. Trotz schwerer rheumatoider Arthritis malte der Künstler unermüdlich weiter, manchmal mit dem an seine gelähmte Hand gebundenen Pinsel. Florale Stillleben waren für ihn eine wesentliche Übung, wie er seinem Sohn Jean Renoir erklärte: Rosen zu malen erlaubte ihm, die chromatische Kühnheit weiter zu treiben, ohne sich um das Modell sorgen zu müssen. Diese späte Periode, geprägt von einer Explosion flammender Rot- und Orangetöne, wird junge Maler wie Henri Matisse und Pierre Bonnard, die ihn als Meister betrachteten, nachhaltig beeinflussen.
Der Strauß quillt großzügig aus einer kleinen Vase mit blauen und ockerfarbenen Mustern hervor, die auf einem hellen Tisch steht. Die Rosen, in einer Palette von zartem Rosa über strahlendes Gelb bis zu tiefem Rot ausgeführt, scheinen in einer Explosion von Materie ineinander zu verschmelzen. Der orangerote Hintergrund, kühn und vibrierend, lässt die Blumen förmlich nach vorne treten und schafft zugleich eine chromatische Einheit von großer Intensität. Der Pinselstrich ist frei, fleischig, beinahe fiebrig und gibt jedes Bemühen um botanische Präzision zugunsten einer reinen Empfindung von Farbe und Licht auf. Diese malerische Freiheit, in der die Materie über die Zeichnung triumphiert, zeugt von der ergreifenden Modernität des späten Renoir, weit entfernt vom Impressionismus seiner Anfänge.
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Original: $751.28
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Dieses Gemälde gehört zu den letzten Jahren der Laufbahn von Auguste Renoir, der damals in Cagnes-sur-Mer auf seinem Anwesen Les Collettes lebte. Trotz schwerer rheumatoider Arthritis malte der Künstler unermüdlich weiter, manchmal mit dem an seine gelähmte Hand gebundenen Pinsel. Florale Stillleben waren für ihn eine wesentliche Übung, wie er seinem Sohn Jean Renoir erklärte: Rosen zu malen erlaubte ihm, die chromatische Kühnheit weiter zu treiben, ohne sich um das Modell sorgen zu müssen. Diese späte Periode, geprägt von einer Explosion flammender Rot- und Orangetöne, wird junge Maler wie Henri Matisse und Pierre Bonnard, die ihn als Meister betrachteten, nachhaltig beeinflussen.
Der Strauß quillt großzügig aus einer kleinen Vase mit blauen und ockerfarbenen Mustern hervor, die auf einem hellen Tisch steht. Die Rosen, in einer Palette von zartem Rosa über strahlendes Gelb bis zu tiefem Rot ausgeführt, scheinen in einer Explosion von Materie ineinander zu verschmelzen. Der orangerote Hintergrund, kühn und vibrierend, lässt die Blumen förmlich nach vorne treten und schafft zugleich eine chromatische Einheit von großer Intensität. Der Pinselstrich ist frei, fleischig, beinahe fiebrig und gibt jedes Bemühen um botanische Präzision zugunsten einer reinen Empfindung von Farbe und Licht auf. Diese malerische Freiheit, in der die Materie über die Zeichnung triumphiert, zeugt von der ergreifenden Modernität des späten Renoir, weit entfernt vom Impressionismus seiner Anfänge.
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